M. Sc. Johanna Klar

Eine lachende Frau mit braunen Haaren, grauem T-Shirt, grüner Jacke und dunklen Hosen sitzt auf einem weißen Sofa.

Therapeutische Haltung

Psychotherapie bedeutet für mich Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ich erlebe es als sehr bereichernd,  Menschen über einen langen Zeitraum zu begleiten und dabei zu unterstützen, funktionale Verhaltens- und Denkweisen zu stärken oder aufzubauen. Dabei ist es mir wichtig, Therapie immer flexibel an Bedürfnisse und Ausgangsvoraussetzungen anzupassen. Grundlage meiner Arbeit sind sowohl verhaltenstherapeutische als auch klärungsorientierte Methoden. Meine therapeutische Haltung umfasst Akzeptanz und die Motivation zur Veränderung.

Beruflicher Werdegang

Nach meinem Studium der Psychologie an der Universität Groningen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg absolvierte ich meine psychotherapeutische Ausbildung am Institut für Psychologische Psychotherapie (IPP) in Bochum. In der Institutsambulanz des IPP führte ich drei Jahre lang Einzeltherapien durch. Die Approbation zur Psychologischen Psychotherapeutin erhielt ich 2023.

Die klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) ist eine psychologisch gut fundierte Therapieform, die mit vielen anderen Ansätzen kompatibel ist. Die klärungsorientierte Psychotherapie hat das Ziel, eine funktionale Selbstregulation aufzubauen oder wiederherzustellen. Dies erfolgt durch Klärung sogenannter Schemata (Grundannahmen über sich selbst und andere), die dann therapeutisch bearbeitet werden können. Dadurch soll ermöglicht werden, dass Menschen wieder flexibler handeln, Alltagssituationen auf kognitiver und emotionaler Ebene besser verarbeiten und zufriedener leben. 

Klinische Erfahrungen sammelte ich u.a. in der LWL-Klinik Hemer, der LWL-Tagesklinik Plettenberg, der LWL-Klinik Dortmund und der LVR-Universitätsklinik Essen. Die einzelnen Stationen umfassten die Durchführung von Einzelgesprächen und gruppentherapeutischen Angeboten, Tiefendiagnostik, Gutachtenerstellung und Supervision.