M. Sc. Fabiola Kampert
Therapeutische Haltung
In meiner therapeutischen Arbeit ist mir eine wertschätzende und verlässliche therapeutische Beziehung auf Augenhöhe ein besonderes Anliegen. Psychotherapie verstehe ich als gemeinsamen Prozess, in dem es darum geht, dass Sie sich selbst und innere Zusammenhänge Ihres Denkens, Fühlens und Handelns besser verstehen und daraus neue Handlungsspielräume für sich entwickeln. Dabei ist mir wichtig, sowohl Ihre biografischen Erfahrungen als auch Ihre aktuelle Lebenssituation in ausgewogener Weise einzubeziehen. Zu Beginn der Therapie werden wir gemeinsam mögliche Ziele erarbeiten und abstimmen, um den Prozess für Sie transparent und passend zu Ihren jeweiligen Bedürfnissen und Ihrer Ausgangssituation zu gestalten. Meine therapeutische Arbeit basiert auf wissenschaftlich fundierten Methoden der Verhaltenstherapie und wird durch die Klärungsorientierte Psychotherapie ergänzt. Ein weiterer zentraler Bestandteil meiner Haltung ist die Förderung und der bewusste Einbezug Ihrer persönlichen Stärken und Ressourcen.
Beruflicher Werdegang
Mein Masterstudium in Positiver Klinischer Psychologie und Technologie an der Universität Twente in Enschede hat meine therapeutische Grundhaltung nachhaltig beeinflusst. Neben der Auseinandersetzung mit psychischen Belastungen rückte für mich eine ressourcenorientierte Grundhaltung zur Stärkung von Selbstwirksamkeit sowie die Förderung von Wohlbefinden in den Fokus meiner Arbeit.
Im Anschluss an das Studium absolvierte ich meine Approbationsausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin am Institut für Psychologische Psychotherapie (IPP) in Bochum. Zunächst behandelte ich Menschen in einer allgemeinpsychiatrischen Tagesklinik, bevor ich über mehrere Jahre ambulante Einzeltherapien in der Institutsambulanz durchführte. Dabei konnte ich Menschen mit unterschiedlichen psychischen Störungsbildern begleiten. Neben der Klassischen Verhaltenstherapie wurde ich am IPP durch die Klärungsorientierte Psychotherapie geprägt. Dieser Ansatz hat meine Haltung weiter geschärft, psychische Beschwerden nicht nur symptomorientiert zu betrachten, sondern mit meinem Gegenüber ein gemeinsames, vertieftes Verständnis der Entstehung und Funktionsweise bzw. Aufrechterhaltung der Symptome zu entwickeln. Dieses gemeinsame Verständnis soll eine passgenauere und nachhaltige Lösungsfindung und Veränderung ermöglichen.