M. Sc. Alexander Kluge
Therapeutische Haltung
In meiner therapeutischen Arbeit steht der Mensch mit seiner individuellen Lebensgeschichte im Mittelpunkt. Mein zentrales Anliegen ist es, Sie als Expert*in für sich selbst ernst zu nehmen und gemeinsam mit Ihnen einen sicheren und vertrauensvollen Rahmen zu schaffen, in dem Ihre Anliegen respektvoll, transparent und auf Augenhöhe bearbeitet werden können. Ich verstehe Psychotherapie als eine Zusammenarbeit im Team: Sie bringen Ihr Wissen über sich und Ihre Erfahrungen ein, ich meine fachliche Expertise für den therapeutischen Prozess.
Grundlage meiner Arbeit ist die wissenschaftlich fundierte Verhaltenstherapie, die ich durch klärungsorientierte Therapieprinzipien ergänze. Dabei geht es mir nicht um eine rein symptomorientierte Behandlung, sondern darum, die Ursachen und Funktionen psychischer Beschwerden gemeinsam zu verstehen. Eine tragfähige therapeutische Beziehung ist für mich dabei eine zentrale Voraussetzung für jede erfolgreiche Behandlung. In der probatorischen Phase legen wir gemeinsam individuelle Therapieziele fest, um eine passgenaue und wirksame Behandlung zu ermöglichen. Im Rahmen der ambulanten Psychotherapie nehme ich mir ausreichend Zeit, um Sie auf Ihrem Weg zu mehr Lebenszufriedenheit, neuen Erfahrungen und der Bewältigung persönlicher Herausforderungen zu begleiten.
Beruflicher Werdegang
Geboren und aufgewachsen bin ich in Wuppertal. Bereits gegen Ende meiner Schulzeit stand für mich fest, dass ich Psychotherapeut werden möchte, getragen von dem Wunsch, Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung und Selbstverwirklichung zu unterstützen. Nach dem Abitur absolvierte ich von 2014 bis 2018 mein Bachelorstudium der Psychologie (Bachelor of Science) an der Hochschule Fresenius in Köln und von 2019 bis 2021 den Masterstudiengang der Psychologie (Master of Science) an der Universität zu Lübeck. Parallel sammelte ich praktische Erfahrungen als Pflegehilfskraft im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke.
Meine psychotherapeutische Ausbildung absolvierte ich von 2021 bis 2025 am Institut für Psychologische Psychotherapie (IPP) in Bochum. Im Rahmen der Ausbildung war ich drei Jahre ambulant in der Ausbildungsambulanz des IPP tätig und führte Einzeltherapien (Kurz- und Langzeittherapie) mit Menschen durch, die ein breites Spektrum psychischer Störungsbilder aufwiesen, unter anderem Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Störungen des Substanzgebrauchs sowie Persönlichkeitsstörungen.
Die Entscheidung für das IPP traf ich bewusst, um meinen therapeutischen Horizont über die klassische Verhaltenstherapie hinaus zu erweitern und klärungsorientierte Ansätze zu integrieren, die ein vertieftes Verständnis von Symptomen ermöglichen. Im Rahmen der klärungsorientierten Psychotherapie steht das Verständnis des eigenen Verhaltens sowie der Gestaltung von Beziehungen vor dem Hintergrund individueller Motive und Grundannahmen über sich selbst und andere (sogenannte Schemata) im Mittelpunkt. Ziel ist es, störende Verhaltensweisen und wiederkehrende Beziehungsmuster gemeinsam zu analysieren und schrittweise zu verändern. Auf diese Weise soll eine adäquate Befriedigung zentraler persönlicher Motive ermöglicht und langfristig mehr Lebenszufriedenheit erreicht werden. Dies erfordert häufig eine vertiefende, zum Teil emotionsaktivierende therapeutische Arbeit, bei der auch biographische Erfahrungen einbezogen werden.
Zusätzlich sammelte ich von 2021 bis 2025 stationäre klinische Erfahrungen in der LWL-Klinik in Hemer, zunächst auf einer gerontopsychiatrischen Therapiestation und anschließend auf einer offen geführten allgemeinpsychiatrischen Station mit Schwerpunkt unter anderem auf der Behandlung von Menschen mit Schizophrenie. Dort konnte ich meine einzel- und gruppentherapeutischen Kompetenzen weiter vertiefen.
Ab 2026 bin ich in einer ambulanten psychotherapeutischen Praxis mit Kassenzulassung unter der Leitung von Greta Zimmermann-Lillig tätig.